Erweiterung NVH Simulationsmodell

 

BMWi/AiF Forschungsvorhaben "Erweiterung NVH Simulationsmodell"

Motivation und Vorgehensweise

Das Ziel des Vorgängerprojektes IGF Nr. 17453 N war die Erstellung einer geeigneten hybriden Modellbildung zur Analyse des Gesamtfahrzeugs. Die hybride Modellbildung setzt sich aus der Simulation des Antriebsstrangs und der messtechnischen Erfassung der Fahrzeugstruktur zusammen. Hierzu mussten erstmals geeignete Schnittstellen für die interdisziplinären Inhalte, wie zum Beispiel Elektrotechnik, Mechanik, Akustik, entwickelt werden. Der Forschungsbedarf für das Nachfolgeprojekt ergibt sich aus den neuen Einblicken mit einhergehendem erweitertem Verständnis für die Problematik der Kopplung aller Teildisziplinen im elektrischen Antriebsstrang. Die bisherigen Erkenntnisse, ermöglicht durch die Kopplung aller Teilmodelle, decken verbleibende Lücken zur physikalisch transparenten und sinnvollen Modellbildung auf. Im Fokus der weiteren Arbeiten steht die Vervollständigung der Modellkette, um weitere Einflussgrößen zum Verhalten des elektro-mechanischen Systems sowie dessen Regelung beschreiben zu können. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Rückwirkung der verschiedenen Teilmodelle aufeinander gelegt. Des Weiteren werden die Verfahren zur Modellbildung und Datenerfassung hinsichtlich Aufwand und Ergebnisqualität optimiert. Zusätzliche Informationen über die Notwendigkeit jeweiliger Modellverfeinerungen lassen sich dabei aus einer laufenden Beurteilung durch eine zu entwickelnde psychoakustische Auswertung gewinnen.

Forschungsziele

  • Erweiterung der Simulationsmöglichkeiten für maschinenakustische Untersuchungen an E-Motive-Antrieben im Kontext zur Fahrzeugstruktur.
  • Die inhaltlichen Aspekte und erarbeiteten Methoden des Projektes zur Modellbildung und Messung sind auf jedes andere elektromechanische System übertragbar.

BMWi/AiF Forschungsvorhaben Nr.: 18764 „Erweiterung NVH Simulationsmodell“, FVA Nr. 682 II